Gesundheitsgipfel 2.0
Freitag, 10. April 2026
17.00 Uhr
Familienzentrum an der Ach,
Höchsterstr. 30,
6850 Dornbirn
Anmeldung: vorbeikommen, ab 16 Uhr vor Ort
Beteiligung. Vernetzung. Transparenz.
Die Initiative Gesundes Vorarlberg lädt zum Gesundheitsgipfel 2.0 ein. Unter dem Motto „Miteinander für gesunde Gesellschaft“ diskutieren wir die Gesundheitsreform, Einsparungen im sozialen Bereich, sprechen über unterschiedliche Perspektiven und entwickeln gemeinsame Vorgehensweise.
Viele Menschen wünschen sich mehr Transparenz, frühzeitige Information und echte Beteiligung. Beim Gipfel bringen wir Fachpersonen, Betroffene, Initiativen und Interessierte zusammen. Die Ergebnisse werden dokumentiert und sichtbar gemacht.
Miteinander für ein gesundes Vorarlberg.
Noch Fragen zum Gesundheitsgipfel?
KontaktDas war der erste
Gesundheitsgipfel am 9. Dezember 2025

Fachexpertinnen aus unterschiedlichen Organisationen der Gesundheits‑ und Sozialbereiche, engagierte Bürgerinitiativen, politisch Interessierte und Betroffene sind miteinander in den Austausch gegangen. Es wurde vernetzt, diskutiert und gemeinsam überlegt, wie echte Beteiligung an Veränderungsprozessen gelingen kann.
Im Rahmen des Treffens wurde ein gemeinsames Statement für Landesrätin Martina Rüscher im Bezug auf RSG 2030 (Regionaler Stukturplan Gesundheit) vorbereitet. Zusätzlich sind zahlreiche weitere Rückmeldungen und persönliche Statements von FachspezialistInnen und Betroffenen eingegangen – ein starkes Zeichen für Engagement und Mitgestaltung.
Wir bedanken uns herzlich für die aktive Beteiligung und planen bereits den nächsten Austausch.
Bleiben Sie gesund!
Iryna Gisinger und Team

Zeitungsartikel
VN vom 11.Dezember 2025
Die Spitalsreform in Vorarlberg sorgt für politische Diskussionen. Geplant sind 17 Änderungen, darunter die Zusammenlegung von Abteilungen und die Auflösung der Gynäkologie, Geburtsstation und Kinderabteilung in Dornbirn, die nach Bregenz verlegt werden sollen. Die Initiative „Gesundes Vorarlberg“ kritisiert die Pläne und übergab der Opposition Stellungnahmen. Im Landtag herrscht Einigkeit, dass eine Reform nötig ist, jedoch gibt es Kritik und Forderungen nach mehr Klarheit über die zukünftige Entwicklung der Spitalslandschaft. Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher verteidigt die Reform mit Blick auf Qualität und demografische Veränderungen.
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Wie kam es zur Initiative?
Aus einer Petition für den Erhalt der Dornbirner Gynäkologie, Geburtenstation und Kinderheilkunde – unterstützt von 57.000 Menschen – wurde schnell klar: Die Herausforderung reicht weit über einzelne Abteilungen hinaus. Eine gute Gesundheitsversorgung umfasst auch ambulante Betreuung, Prävention und die Beiträge der Sozialpartner, die für viele Mitmenschen unverzichtbar sind.
Deshalb hat sich ein breites Netzwerk aus Familien, Betroffenen, Fachpersonen, Organisationen und Sozialpartnern gebildet. Gemeinsam setzen wir uns für ein gesundes, zukunftsfähiges Vorarlberg ein.
Veränderungen sind notwendig – aber sie müssen transparent sein, gut erklärt werden und gemeinsam entstehen. Gute Lösungen entstehen dort, wo viele Perspektiven gehört werden.
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